Adrian allein in Oberschwaben
Bei einer "warmen" Temperatur um den Nullpunkt
machte ich mich mit dem VW-Bus auf nach Birkenhard (bei Biberach), um dort den
3. Lauf der Oberschwäbischen Crosslaufserie mitzunehmen. Auf der Fahrt dorthin
stieg die Temperatur stetig an, sodass der dichte Schneefall über Schneeregen
langsam in einen kalten Regen überging. Es sollte also eine eintönige Autofahrt
werden, zumal ich ja diesmal auch noch alleine an den Start gehen musste
(Florians Motivation ließ ihn im Stich). Doch mit einer gehörigen Portion Dire
Straits und Queen von Papas Kassetten kam ich schließlich gut motiviert in
Birkenhard an. Diese Motivation wurde beim Warmlaufen aber erheblich auf die
Probe gestellt; der starke Wind, den ich zu spüren bekam, würde im Rennen
später nicht angenehm werden. Wie sich herausstellte, war dies aber dann das
kleinere Übel - vielmehr machte mir der Boden zu schaffen, der sich schon in der
2. Runde (insgesamt 6 Runden à 1200m) in einen matschigen Acker verwandelte.
Nach einem Start aus den vorderen Reihen konnte ich mich im vorderen Mittelfeld
einordnen und fand ein einigermaßen gleichmäßiges Tempo, welches auf der mit
zwei Anstiegen bestückten Runde nur von einem Beinahe-Sturz im Matsch
unterbrochen wurde. Von da an hieß die Devise: größere Radien in den Kurven und
somit zwar nicht die Ideal-Linie, aber den "Weg des kleinsten Widerstands"
nehmen.
Nach einem Zielsprint auf dem letzten Anstieg der Runde waren meine
Spikes aber trotzdem wieder total verdreckt und ich ziemlich fertig. Das
Endresultat knüpft nahtlos an das des letzten Crosslaufs an:
23. Gesamt //
11. in der AK M20 (30:17min.)
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